Review: No Man’s Sky

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von Patrick D. am 10. August 2016
Gaming
Überblick
Item Reviewed

Playstation 4 Version

Author
10. August 2016
Website

http://www.no-mans-sky.com/

Release

Bereits erschienen

Plattformen

Playstation 4, Windows PC

Publisher

Sony, Hello Games

Entwickler

Hello Games

Positives

Schöne Grafik
Passender Soundtrack
Viele Möglichkeiten Sachen zu erstellen
Sehr viele Planeten
Ein unglaublich Großes Universum...

Negatives

...welches einfach zu Groß ist
Zu wenige NPCs die ihr bei eurer Reise Trefft

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Alles beginnt mit einem Absturz

Holprig ist der Anfang und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn ihr seid mit eurem Raumschiff auf einem unbekannten Planeten abgestürzt. Eure erste Aufgabe besteht darin euer Raumschiff wieder flugtauglich zu machen. Bewaffnet mit einem Bergbaustrahl des Multifunktionswerkzeugs könnt ihr in der gesamten Gegend Rohstoffe abbauen. Doch dabei solltet ihr Vorsicht sein, denn ab und an schwebt mal ein Wächter vorbei und sollte der eure Bergbauarbeiten mitbekommen gibt es einen Haufen Ärger.

Sollte ein Wächter bemerken wie ihr etwas Unrechtes tut wird dieser auch Angreifen und andere Wächter verständigen. Dies kann euch gerade am Anfang schon mal das Leben kosten, doch sollte dies passieren werdet ihr bei einem Speicherpunkt oder eurem Raumschiff wiederbelebt und könnt zu eurem Grab gehen um eure Gegenstände wiederzuerlangen.

Nicht nur die Wächter lenken euch von der eigentlichen Mission ab sondern auch die Flora und Fauna sowie die insgesamt wirklich schön gestaltete Spielwelt. Es gibt überall etwas zu entdecken egal ob Tiere, Pflanzen oder neue Orte irgendwie ist immer irgendwo etwas zu entdecken.

Doch das ist auch schon der erste kleine Kritikpunkt den man dem Spiel vorwerfen kann. Es gibt zwar eine Menge an Sachen die man erkunden kann, wie Höhlen oder Tiere die man erforschen kann indem man sie scannt aber wirkliche NPCs die mit einem Interagieren gibt es nur sehr wenige. Natürlich gibt es Raumstationen wo NPCs auf euch warten aber es kostet eine Menge Zeit diese erst einmal zu verstehen. Wie im richtigen Leben müsst ihr erst einmal die Sprache lernen und das passiert auch nur sehr holprig. Neue Wörter findet man bei Monolithen oder ein Alien ist so freundlich euch ein Wort beizubringen.

Natürlich fühlen sich manche Planeten richtig lebendig an, da es vereinzelt eine Menge Tiere zu erforschen gibt aber im großen kalten Universum fühlt man sich etwas Einsam.

Bis zu Unendlichkeit und noch viel weiter

Wenn man sein Raumschiff repariert hat gibt es keinen mehr der einen vom Erkunden aufhalten kann. Außer man trifft auf Space Piraten die einen abschießen. Solltet ihr jedoch Glück haben und keinen Piraten vor dem Bug fliegen oder ein mächtiges Schiff haben um diese abzuschießen steht euch Wort wörtlich das gesamte Universum zur Verfügung.

Schließlich haben die Entwickler von Hello Games, mit Hilfe eines Algorithmus, der die Planeten prozedural berechnet und erstellt, ein unglaubliches Universum erschaffen. Es gibt 18 Trillionen Planeten zu entdecken und da die Planeten alleine schon richtig riesig sind zeigt euch das wie klein man eigentlich im Universum ist.

Doch was ist eigentlich das Ziel dieses Spiels? Im Grunde gibt es bei No Man’s Sky kein wirkliches Ziel außer Entdecken und Erforschen. Es gibt zwar einen kleinen „Guide“ der euch immer neue Aufgaben gibt doch an diesen muss man sich nicht halten. Der Guide erklärt euch im Grunde nur wie man was erstellt und wofür was gut ist, das ist am Anfang nicht schlecht da man so etwas an die Hand genommen wird und nicht alleine auf einem Planeten zurückgelassen wird doch zwingend daran halten muss man sich nicht,

Neben den Unglaublich vielen Planeten gibt es auch sehr viele Ressourcen die man Abbauen oder Erstellen kann. Egal ob Gold, Platin oder Eisen irgendeinen Rohstoff werdet ihr irgendwann mal gebrauchen. Solltet ihr jedoch zu viel gesammelt haben gibt es auf jeder Raumstation die Möglichkeit Ressourcen zu verkaufen. Neben den Rohstoffen womit ihr etwas bauen könnt gibt es auch Ressourcen die als Energie dienen, wie zum Beispiel Plutonium oder Kohlenstoff. Mit diesen Ressourcen könnt ihr euer Schiff, euren Anzug oder eure Multifunktionswerkzeuge wieder aufladen.

Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters

Visuell kann man No Man’s Sky auf keinen Fall etwas ankreiden, denn es sieht einfach schön aus. Jeder Planet fühlt sich irgendwie anders an und bei jedem Planeten lauern neue Gefahren auf euch. Dafür seid ihr jedoch gerüstet egal ob der Planet sehr Heiß, sehr kalt, eine Giftige Atmosphäre hat oder sogar radioaktiv ist mithilfe eures Anzuges könnt ihr diesem Standhalten. Neben diesen Gefahren gibt auch Gefährliche Tiere die euch ohne Vorahnung angreifen und euch das Leben zur Hölle machen können.

Natürlich gibt es auch Musikalische Untermalung die jedoch bei No Man’s Sky etwas in dem Hintergrund gerückt ist. Sie passt zum Spiel und untermalt die Welten und eure Reise jedoch ist sie in keinster Weise irgendwie aufdringlich. Generell bekommt man neben den normalen Geräuschen eines funktionierenden Ökosystems nicht viel zu hören. Neben den Alien-Sprachen gibt es nämlich nicht viel was mit euch Kommuniziert außer euer Anzug der euch Sagt wieviel Energie ihr noch habt.

Das Universum ist einfach so groß das es sogar sehr schwer ist einen anderen Spieler über den weg zu laufen und sogar fast unmöglich einen Freund zu treffen. Das macht dieses Einsamkeit-Gefühl somit noch viel größer.

Fazit

Ich habe mir lange Gedanken gemacht wie mein eigentliches Fazit aussehen könnte und habe mich auch bei der Review sehr zurück gehalten um nicht zu sehr auszuschweifen einfach, weil ich persönlich sehr zwiegespalten bin. Ich finde es bemerkenswert was Hello Games mit No Man’s Sky geschaffen hat, es ist ein unglaublich gutes Spiel es macht Spaß und man möchte am liebsten gar nicht aufhören, jedoch ist mir persönlich einfach zu Groß. Natürlich schreien die Spieler immer nach mehr mehr mehr aber ist es das was man braucht? Es ist ein Endlos Game, wie andere Spiele auch nur gibt es einfach zu viel bei No Man’s Sky. Man hat einfach nicht die Zeit die Planeten wirklich zu erkunden, weil man auch die Unendlichen Weiten des Weltraums erkunden will und das ist so der einzige wirkliche Kritikpunkt dem man dem Spiel auch vorwerfen kann.

Das ist aber wirklich Meckern auf Hohem Niveau und nur meine eigene Meinung, denn das Spiel ist einfach sehr gut gemacht. Es sieht gut aus es macht Spaß und es gibt immer etwas zu entdecken die Planeten unterscheiden sich und es gibt keinen Ort den man nochmal sieht.

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